Caritas/Vinzenz-Konferenz St. Cyriak und Perpetua
Über 60 Jahre Betreuungen und Besuchsdienste im Geist des „Apostels der Caritas" in der Gemeinde St. Cyriak und Perpetua
In der Zeit der Industriellen Revolution gründete der Student Friedrich Ozanam mit weiteren sechs jungen Männern in Paris eine caritativ tätige Gruppe, die sich unter das Patronat des Hl. Vinzenz von Paul, des „Apostels der Caritas“, stellte. Damit war die erste „Vinzenz-Konferenz“ geboren, in der Männer, gestärkt von der Spiritualität des Hl. Vinzenz Werke der Nächstenliebe übten. Das Prinzip dieser Gruppe, nach der sich Vinzenz-Konferenzen in aller Welt bis heute richten, ist die selbstlose Hilfe in der persönlichen Begegnung mit dem Bedürftigen bei Nöten aller Art. Die Säulen, auf denen diese Gruppen basieren, sind die Begegnung mit Gott im gemeinsamen Gebet, die Begegnung mit dem Freund und Mithelfer in der Gruppe und die Begegnung mit dem hilfebedürftigen Nächsten beim Besuch.
Im Jahr 1879 gründeten einige Männer aus der Wiehre die zweite Freiburger Vinzenz-Konferenz (nach der Dompfarrei), die sich zunächst „Loretto-Konferenz“ nannte und nach dem Bezug der neuen Pfarrkirche St. Johann 1899 in Vinzenz-Konferenz St. Johann umbenannte. Nach der Wiedereinrichtung der Gemeinde St. Cyriak und Perpetua, zunächst als Pfarrkuratie, wurde auch hier die Notwendigkeit einer eigenen Vinzenz-Konferenz gesehen, die 1946 ins Leben gerufen wurde.
